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Anekdoten
Unsere Kolonie - unser Kleingartenverein - unser Paradies PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Pohl   

Nach dem 1. Weltkrieg  war die Not der Menschen groß, jeder suchte sich zu helfen, so gut er konnte. So dachten auch die Bewohner der Häuser am Handelskai nahe dem Heustadelwasser, oft Donauschiffer, Angestellte von Schiffahrtslinien oder Zöllner. Zuerst wurden in damals reichlich vorhandenen Baulücken Gemüsebeete angelegt. Die Erde hiezu wurde teils aus dem Schlamm des Heustadelwassers gewonnen, teils  wurde das „Bergl" in unserem Garten  zu ungefähr 2/3 abgegraben. Auf dem ursprünglichen Hügel stand einst ein Stromwächterhaus, das Heustadelwasser war ja bis zur großen Donauregulierung um 1870 noch durchflossener Strom.

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Vom Schrebergarten zum "Gartenhaus im Ziergarten" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Helga und Karl Schneps   

Seit dem Jahre 1934 besitzt meine Familie im Kleingartenverein "Ober dem Heustadlwasser" einen "Schrebergarten" auf der Parzelle Nr. 8.

Bis zum Ende des 2. Weltkrieges und darüber hinaus, in der trostlosen Nachkriegszeit, war der Schrebergarten ein Nutzgarten im wahrsten Sinne des Wortes, wobei die darauf befindliche Laube, oder das primitive selbstgezimmerte Häuschen, als nützliche "Nebensache" angesehen wurde.

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Streiflichter aus der Vereinsgeschichte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Pohl   

Auf einem Gelände des Bundesstrombauamtes, zwischen Praterau und rechtem Donaudamm glegen, schuf eine verschworene Gemeinschaft von Kleingartensiedlern in der Not nach dem 1. Weltkrieg eine Siedlung, die nach zähem Ringen auch offizielle Anerkennung fand: nämlich als "Kleingarten-Kolonie des allgemeinen Pensionistenvereines für öffentliche Angestellte Österreichs Wien II., Krieau".

Man muß die Ereignisse aus der Zeit selbst verstehen: Licht, Luft und Sonne als Ideale für die arbeitende Bevölkerung; das Wort von Stadtrat Prof. Julius Tandler "schafft mehr Kleingärten und Ihr braucht weniger Spitäler", stammt von damals!

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Alte Geschichten aus der Kolonie PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ulrich Pohl   

Richtig gelesen! Denn die Kleingartenpioniere in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg fühlten sich als Kolonisten, wenn sie aus einer "Gstetten" mit viel Mühe und Liebe und noch mehr Improvistionskunst nach und nach Gartenparadiese schufen.

Die Zaunsteher waren meist Eisenbahnschwellen, weil viele der neuen Gärtner Eisenbahnpensionisten waren, dazwischen etwas alter Draht und Äste aus dem Prater; die Hütten aus Brettern von Zuckerkisten.

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